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Außenstelle Wilhelm-Raabe-Schule

Der Entwurf entwickelt eine prägnante Stadtskulptur, die Schule, Sporthalle und Kita zu einer klaren architektonischen Einheit verbindet. Durch eine reduzierte Formensprache und robuste Backsteinarchitektur entsteht ein kompakter, gut lesbarer Baukörper mit hoher städtebaulicher Präsenz.
Planerteam
Städtebau und Freiraum
Der Entwurf stärkt den Stadtraum durch eine klare bauliche Kante, die den Blockrand fasst und dem Ort eine eindeutige räumliche Ordnung gibt. Der Baukörper tritt als ruhige, zusammenhängende Figur in Erscheinung und verankert Schule, Sport und Kita selbstverständlich im städtischen Gefüge.
Der Freiraum wird als durchgehendes, differenziertes System verstanden, das über klassische Außenflächen hinausgeht. Großzügige Übergangsbereiche, offene Verknüpfungen und gezielt gesetzte Grün- und Bewegungsräume schaffen vielfältige Nutzungsangebote und eine hohe Aufenthaltsqualität.
So entsteht ein eng verzahntes Zusammenspiel von gebautem Stadtkörper und offenem Raum, das den Ort strukturiert, öffnet und zugleich intensiv erlebbar macht.



Architektur
Der Entwurf basiert auf einer klar gegliederten Architektur, die die unterschiedlichen Nutzungen von Schule, Sporthalle und Kita in einem kompakten, logisch strukturierten Baukörper zusammenführt. Die Organisation folgt einem einfachen, gut lesbaren Prinzip, das eine intuitive Orientierung ermöglicht und funktionale Abläufe effizient bündelt.

Die innere Struktur ist konsequent zoniert und ermöglicht sowohl eigenständige Bereiche als auch sinnvolle Verknüpfungen zwischen den Nutzungen. Dadurch entsteht ein flexibles Gebäudegefüge, das unterschiedliche Anforderungen im Alltag selbstverständlich aufnimmt.
Materialseitig prägt eine reduzierte, robuste Backsteinarchitektur den Gesamtausdruck. Sie sorgt für Dauerhaftigkeit, Klarheit und eine einheitliche räumliche Wirkung im Innen- wie im Außenraum. Technische und funktionale Elemente treten bewusst zurück und unterstützen die klare architektonische Haltung ohne Dominanz.





